Bisherige Verhandlungsergebnisse in der Arbeitsrechtlichen Kommission

Der VKM konnte die erfreuliche Entwicklung des Vergütungsniveaus auch im vergangenen Jahren bei den Verhandlungen der Arbeitsrechtlichen Kommission erfolgreich fortsetzen.

Dabei ist es gelungen, die Ergebnisse des langfristigen Tarifvertrages im öffentlichen Dienst, wenn auch geringfügig zeitversetzt, im Wesentlichen zu übernehmen. Erstmals ist es dem VKM-Sachsen gelungen, bei den Vergütungsverhandlungen eine sozial orientierte Splittung* durchzusetzen, nach der die Vergütungsgruppen X bis IVa die lineare Erhöhung schon 3 Monate früher erhalten.

Nachfolgend die erzielten Ergebnisse:
Am 10. 04. 2006 wurde durch die Schlichtungsstelle folgendes festgelegt:

Arbeitsrechtsregelung über Einmalzahlungen für die Jahre 2006 u. 2007. Für die Jahre 2006 und 2007 werden jeweils (mit Ausnahme der Vergütungsgruppen II a bis Ia) eine Einmalzahlung in Höhe von 210,- Euro ausgezahlt. Teilzeitbeschäftigte erhalten die Einmalzahlung je nach ihrer Anstellung, jedoch mindestens 50,- Euro.
Dieser Beschluss entsprach nicht den Vorstellungen des VKM, da nicht einmal die Inflationsrate kompensiert wurde.


Bei den Verhandlungen in der Arbeitsrechtlichen Kommission erreichten wir im September 2014 folgende Lohnerhöhungen Es gab wie gewohnt keine festgelegte Laufzeit.

Folgende Änderungen der KDVO wurden in der Arbeitsrechtlichen Kommission im September 2016 beschlossen:
Anhebung der Tabellenentgelte um 2,5 % ab 01. 01. 2017

Betriebliche Altersversorgung
Wie bisher erfolgt bis zu einem Beitragssatz von 4 v. H. des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts die Finanzierung der Pflichtbeiträge ohne finanzielle Beteiligung des Mitarbeiters. Ein darüber hinausgehender Pflichtbeitrag wird zur Hälfte als Beteiligung vom Mitarbeiter mit der Maßgabe getragen, dass bis zu einem Beitragssatz von 4,8 v. H. der Pflichtbeitrag durch den Anstellungsträger und ein darüber hinausgehender Pflichtbeitrag bis zu einem Beitragssatz von 5,6 v. H. durch den Mitarbeiter getragen werden. Ein über den Beitragssatz von 5,6 v. H. hinausgehender Pflichtbeitrag wird zur Hälfte als Beteiligung vom Mitarbeiter getragen.

Zur Umsetzung von Satz 3 erfolgt die Beteiligung des Mitarbeiters in der Zeit vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2020 in folgenden Schritten:



Bei den Verhandlungen in der Arbeitsrechtlichen Kommission im August 2017 konnte der VKM wieder eine Erhöhung der Entgelte aushandeln.

Zum 01.01.2018 erhöhen sich die Tabellenentgelte um 1,8%

Außerdem wird die Jahressonderzahlung
der Entgeltgruppen 1 bis 6 von 67,5% auf 75% sowie
der Entgeltgruooen 7 bis 9 von 55% auf 60% erhöht.